Food-4-Future

Agrarsysteme der Zukunft - Zweite Förderphase - Teilprojekt Digital Tool Suite

Kontext / Ziele

Um auch zukünftig Ernährungssicherheit zu gewährleisten, setzt f4f auf nahrhafte und gesunde Lebensmittel aus vielfältigen und auch alternativen Nahrungsquellen, produziert in urbanen, Verbraucher:innen-nahen Agrifood-Systemen innerhalb der planetaren Grenzen.

Die nachhaltigen salinen f4f-Indoor-(Co)-Kultivierungssysteme und die entsprechenden Kultivierungsprotokolle für die f4f-Organismen (Halophyten, Makroalgen, Quallen, Insekten) mit der gezielten UVB/PAR-induzierten Beeinflussung des Metabolitenprofils werden im Hinblick auf eine Erweiterung der Zielmetabolite der Organismen weiterentwickelt. Die Verwendung nachhaltiger Komponenten bei den f4f-Kompartimenten wird ebenso wie der Einsatz nachhaltiger Ressourcen bei der Kultivierung der Organismen intensiviert. Hinzu kommt die Erforschung ressourcensparender Prozessierungstechniken sowie einer effizienten Energieversorgung. Insgesamt wird eine Weiterentwicklung von im vorherigen Projekt f4f entwickelten f4f-Kultivierungssystems angestrebt. Die in f4f entwickelten Labormuster werden im Future Food Living Lab (f4f-Reallabor) erprobt und ausgebaut. Wir nutzen dazu u. a. einen digitalen Werkzeugkasten.

Übersichtsökobilanzen zu den f4f-Indoor-(Co)-Kultivierungssystemen unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsaspekte der verwendeten Technologien (nachhaltige Materialien, regenerative Energien, verminderter Energieeinsatz) und zusätzlicher Reststoffströme schließen sich an. Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit in allen Stufen des Agrifood-Systems wird die Prozessierung als weiterer Systempart implementiert mit Verarbeitungsmethoden, die weniger energie- und allgemein weniger ressourcenintensiv sind. Die Marktpotentiale der f4f-Innovationen werden bestimmt.

Projektdaten

Laufzeit: Oktober 2024 – September 2028

Förderprogramme: Agrarsysteme der Zukunft

Mittelgeber: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Projektleitung HTW Berlin

  • Prof. Dr.-Ing. Carsten Busch

Kooperationspartner

  • Leibniz- Institut für Gemüse- und Zierpflanzen bau (IGZ)

Kontaktperson

Marino Gabel

Marino Gabel hat an der HTW Berlin im Internationalen Studiengang Medieninformatik (Bachelor und Master) studiert. Seit 2021 ist er, zunächst als studentischer Mitarbeiter und später als wissenschaftlicher Mitarbeiter, in der Forschungsgruppe "Creative Media" tätig. Ihn interessiert/fasziniert das Potential von Mixed-Reality-Technologien für Bildun

Carsten Busch

Prof. Dr.-Ing. Carsten Busch studierte Informatik an der TU Berlin. In seiner Promotion beschäftigte er sich mit Sprachbildern in der Informatik. 1995 wechselte er als wissenschaftlicher Assistent und Hochschulplaner an die Universität der Künste Berlin. Prof. Dr.-Ing. Carsten Busch lehrte an mehreren Hochschulen, u. a. als Gastprofessor in Pozna
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